Dr. Reichel ist krank

Aufgrund dessen findet am   Mittwoch, 21.02.2018  keine  Notfallsprechstunde   statt !

Empfehlung von Focus 2018

Dr. Martens wird von Focus 2018 als Handchirurg empfohlen

Dr. Reichel wird von Focus 2018 als Sportmediziner empfohlen

folgende Geschichte stammt aus der Idee für einen Thriller und ist frei erfunden

Ein Politiker arbeitet jahrelang an einem Versicherungssystem, durch das die niedergelassenen Fachärzte in einem Land, genannt Germania,  vom Markt verschwinden würden. Endlich gelingt es ihm Gesundheitsminister zu werden und er kann sein Vorhaben umsetzen, weil er allen weismachen kann, es sei viel gerechter. Nach einer Legislaturperiode wird seine Partei nicht wiedergewählt und er tritt aus der Politik ab. Jetzt fristet er sein Dasein als hochbezahlter Vorstand eines privaten Klinik Konzerns, der sich den ambulanten Facharzt Markt mit seinen Ambulanzen unter den Nagel gerissen hat und damit viel Geld verdient. Er  musste nicht einmal Bundeskanzler gewesen sein um sich seinen Lebensabend zu sichern, wie manch anderer? Wird er wohl an den Pranger gestellt? Der Erscheinungstermin für das Buch steht noch nicht fest, es wird noch sondiert.

Karl Lauterbach

Der Gesundheits Experte der SPD, Karl Lauterbach ( Studium als Stipendiat der Konrad Adenauer Stifung), war 12 Jahre lang, bis 2013, im Vorstand der Rhönkliniken. Die Rhönkliniken  sind ein privater Klinikbetreiber, der offensichtlich gerne aktiv im ambulanten Sektor Geld verdienen möchte. Hier hat er es schwer, gegen die hohe Effizienz und Qualität der niedergelassenen Fachärzte erfolgreich zu sein. Herr Lauterbach ist zwar momentan nicht mehr im Vorstand der Rhönkliniken, was er nach seiner politischen Tätigkeit machen wird wissen wir aber nicht. Die Idee der Bürgerversicherung, mit den Konsequenzen der Existenzbedrohung für die niedergelassenen Fachärzte, hatte er aber schon viele Jahre auch zu Zeiten seiner Vorstands-Tätigkeit für die Rhönkliniken ausgearbeitet und propagiert. Hier sehen wir eine gefährliche Doppel Moral. Das Ziel der Bürgerversicherung könnte sein, für die privaten Klinikbetreiber die Konkurrenz im ambulanten Sektor wegzuräumen.

Bürgerversicherung

Die Pläne der SPD für eine Bürgerversicherung bedrohen das Gesundheitssystem in Deutschland anstatt es zu verbessern. Diese Aussage ist durchaus richtig. Eine Vernichtung der Privatversicherung mit den höheren Honararen in Krankenhäusern und im ambulanten Bereich würde langfristig für die meisten niedergelassenen Fachärzte das Aus bedeuten. Fachärzte wird es dann nur noch in den Ambulanzen der Krankenhäuser geben. Wir hätten dann eine Annäherung an die Gesundheitssysteme in den Niederlanden, Dänemark oder England, wo man auf Facharzttermine (in den Ambulanzen der Krankenhäuser) Monate oder Jahre warten muss. Die freie Arztwahl würde auf der Strecke bleiben. Leistungseinschränkungen, wie z.B. eine Hüftprothese würde nicht mehr eingebaut bei Patienten über 65 Jahren, würden kommen. Die angeprangerte Zweiklassenmedizin würde dadurch erst richtig starten. Jeder Begüterte würde sich für viel Geld selbstverständlichen Zugang zu schneller erstklkassiger Medizin besorgen können, alle anderen Normalbürger aber nicht. Im Gegensatz dazu haben wir derzeit keine Zweiklassen-Medizin. Jeder gesetzlich Versicherte bekommt alle notwendigen medizinischen Leistungen und in der Praxis wird im Hinblick auf die medizinische Versorgung nicht nach der Versicherungsart unterschieden.

Fragen Sie sich einmal, warum in den Niederlanden oder in Skandinavien lebende Deutsche nach Deutschland fahren, um sich medizinisch versorgen zu lassen. Das tun sie, weil man hier Zugang zu der besten Medizin und zum Facharzt seiner Wahl hat. Das gilt für die Niederlande oder Skandinavien eben nicht.

Wir sind gegen die Rationierung der medizinischen Leistungen, gegen eine Begrenzung der Leistungen , wie in Einheitssystemen üblich. Was Herr Lauterbach für die SPD fordert, ist der beschleunigte direkte Weg in die Zweiklassenmedizin. Jeder gesetzlich Versicherte sollte dagegen aufbegehren, solange er noch ein Wahlrecht hat.

 

Versorgungsstärkungsgesetz

Das von der Bundesregierung geplante Versorgungsstärkungs Gesetz bedroht die gute ambulante Versorgung der Bevölkerung. Sollte das Gesetz in der geplanten Form in Kraft treten, bedeutet es eine deutliche Schwächung der Gesundheitsversorgung.

Ob es Ihre Arztpraxis in ein paar Monaten oder Jahren noch geben wird, ist ungewiss. Denn in Deutschland sollen laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung bis zu 25.000 Praxen von Haus und Fachärzten abgeschafft werden, vor allem in den Städten.

Müssen sie heute schon länger auf einen Termin beim Facharzt warten, also etwa beim Frauen-, Hals Nasen Ohren, Augenarzt oder Orthopäden werden sie künftig noch länger warten. Auch wenn die Politiker das Gegenteil versprechen. Wenn man Arztpraxen schließt, kann man nicht gleichzeitig Wartezeiten verkürzen. Da helfen auch die geplanten Termin Servicestellen nicht. Wo kein Arzt ist, gibt es keinen Termin.

Es sollen mehr Medizinische Versorgungszentrum in der Hand von großen privaten Klinikkonzernen entstehen.  Als Patient ist man dort schnell Rendite Objekt.

Die Krankenhäuser sollen einspringen, wenn es keinen Termin beim niedergelassenen Facharzt gibt. Die Krankenhäuser sind bereits jetzt überlastet und kämpfen um ausreichend Geld, damit sie ihren stationären Aufgaben nachkommen können. In den Ambulanzen wird man nur selten von einem Facharzt behandelt ( was Sie von ihrem niedergelassenen Facharzt gewohnt sind), überwiegend werden die Behandlungen in den Ambulanzen von Berufsanfängern durchgeführt.

Wenn sie auf dem Land wohnen, bekommen sie künftig möglicherweise häufig gar keinen Arzt mehr zu Gesicht, sondern werden per Telemedizin aus der Ferne “behandelt”.

Tennisarm

Durch übermäßige Belastungen kommt es leicht im Sehnenansatzbereich zu schmerzhaften Erkrankungen. Dies betrifft beim Tennisarm die Sehnenansätze für die Handgelenk- und Fingerstreckung am Ellenbogen. Ähnliche Erkrankungen kann es im Bereich der Achillessehne und im Bereich der Kniescheibe geben.

Behandlung

die Behandlung in der Handchirurgie gelingt zumeist ohne Operation. Es sollte die Belastung an den Schmerz angepasst vermindert werden, entsprechend muss unter Umständen eine Sport- und Trainingspause eingelegt werden. Eine komplette Ruhigstellung hat sich in den meisten Fällen als wenig effektiv erwiesen. Entzündungshemmende Tabletten und Cortisonspritzen sind lediglich in der Akutphase geeignet, den akuten Schmerz zu reduzieren. Physiotherapeutische Maßnahmen stehen nach wie vor im Vordergrund der Behandlung. Hier sind so genannte „exzentrische Dehnungen“ und lokale Behandlungen hilfreich. Das so genannte Kinesio-Taping kann in bestimmten Situationen insbesondere auch am Knie und an der Achillessehne eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Orthopädietechnische Hilfsmittel wie Bandagen zeigen einen individuell sehr unterschiedlichen Effekt. Ein sehr gutes nicht operatives Verfahren als Ergänzung ist die so genannte extrakorporale Stoßwellentherapie. Durch die Stimulation einer Gewebserneuerung kommt die günstige biologische Wirkungen der Stoßwelle am Bewegungsapparat zu Stande. Das Gewebe erneuert sich und die Erkrankung heilt dadurch aus. Nur in seltenen Fällen muss zu operativen Maßnahmen in einer Handchirurgie gegriffen werden.

minimalinvasive Nervenchirurgie

Nach eingehenden Erfahrungen mit der minimalinvasiven Karpaltunnelchirurgie wird seit 2009 von Dr. Martens auch die Nerveneinklemmung des Ellennerven am EBG (Ulnarisrinnensyndrom oder Kubitaltunnelsyndrom) mit nur einem 3cm kurzen Schnitt operiert. Anschließend wird eine frühfunktionelle Behandlung begonnen. Dadurch besteht nach 10 Tagen beim Fäden ziehen bereits meistens eine freie Funktion.

Osteoporose

Ein neues Medikament zur Behandlung der Osteporose ist zugelassen worden. Dieses muss 2 mal im Jahr mittels einer Injektion unter die Haut angewendet werden. Ob das Medikament angebracht ist, muss anhand eine DXA Knochendichtemessung und einer genauen Analyse der Erkrankungssituation festgestellt werden.

Hierzu vereinbaren Sie bei uns einen Termin zur Knochendichtemessung und danach zur Besprechung und Planung der Therapie.