URLAUB

Dr. Reichel     ist vom   04.07. – 29.07.2016   in Urlaub.

In diesem Zeitraum findet  am Mittwoch keine Notfall-Sprechstunde statt !

 

Dr. Martens  ist vom   01.08. – 26.08.2016   in Urlaub.

 

Wir bitten um Verständnis

 

 

Versorgungsstärkungsgesetz

Das von der Bundesregierung geplante Versorgungsstärkungs Gesetz bedroht die gute ambulante Versorgung der Bevölkerung. Sollte das Gesetz in der geplanten Form in Kraft treten, bedeutet es eine deutliche Schwächung der Gesundheitsversorgung.

Ob es Ihre Arztpraxis in ein paar Monaten oder Jahren noch geben wird, ist ungewiss. Denn in Deutschland sollen laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung bis zu 25.000 Praxen von Haus und Fachärzten abgeschafft werden, vor allem in den Städten.

Müssen sie heute schon länger auf einen Termin beim Facharzt warten, also etwa beim Frauen-, Hals Nasen Ohren, Augenarzt oder Orthopäden werden sie künftig noch länger warten. Auch wenn die Politiker das Gegenteil versprechen. Wenn man Arztpraxen schließt, kann man nicht gleichzeitig Wartezeiten verkürzen. Da helfen auch die geplanten Termin Servicestellen nicht. Wo kein Arzt ist, gibt es keinen Termin.

Es sollen mehr Medizinische Versorgungszentrum in der Hand von großen privaten Klinikkonzernen entstehen.  Als Patient ist man dort schnell Rendite Objekt.

Die Krankenhäuser sollen einspringen, wenn es keinen Termin beim niedergelassenen Facharzt gibt. Die Krankenhäuser sind bereits jetzt überlastet und kämpfen um ausreichend Geld, damit sie ihren stationären Aufgaben nachkommen können. In den Ambulanzen wird man nur selten von einem Facharzt behandelt ( was Sie von ihrem niedergelassenen Facharzt gewohnt sind), überwiegend werden die Behandlungen in den Ambulanzen von Berufsanfängern durchgeführt.

Wenn sie auf dem Land wohnen, bekommen sie künftig möglicherweise häufig gar keinen Arzt mehr zu Gesicht, sondern werden per Telemedizin aus der Ferne “behandelt”.

Tennisarm

Durch übermäßige Belastungen kommt es leicht im Sehnenansatzbereich zu schmerzhaften Erkrankungen. Dies betrifft beim Tennisarm die Sehnenansätze für die Handgelenk- und Fingerstreckung am Ellenbogen. Ähnliche Erkrankungen kann es im Bereich der Achillessehne und im Bereich der Kniescheibe geben.

Behandlung

die Behandlung gelingt zumeist ohne Operation. Es sollte die Belastung an den Schmerz angepasst vermindert werden, entsprechend muss unter Umständen eine Sport- und Trainingspause eingelegt werden. Eine komplette Ruhigstellung hat sich in den meisten Fällen als wenig effektiv erwiesen. Entzündungshemmende Tabletten und Cortisonspritzen sind lediglich in der Akutphase geeignet, den akuten Schmerz zu reduzieren. Physiotherapeutische Maßnahmen stehen nach wie vor im Vordergrund der Behandlung. Hier sind so genannte „exzentrische Dehnungen“ und lokale Behandlungen hilfreich. Das so genannte Kinesio-Taping kann in bestimmten Situationen insbesondere auch am Knie und an der Achillessehne eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Orthopädietechnische Hilfsmittel wie Bandagen zeigen einen individuell sehr unterschiedlichen Effekt. Ein sehr gutes nicht operatives Verfahren als Ergänzung ist die so genannte extrakorporale Stoßwellentherapie. Durch die Stimulation einer Gewebserneuerung kommt die günstige biologische Wirkungen der Stoßwelle am Bewegungsapparat zu Stande. Das Gewebe erneuert sich und die Erkrankung heilt dadurch aus. Nur in seltenen Fällen muss zu operativen Maßnahmen gegriffen werden.

Ende der Tätigkeit von Frau Dr. Bleuel

Leider müssen wir Frau Dr. Bleuel aus unserer Praxis wieder verabschieden. Es ist uns nicht gelungen die gesetzlichen Krankenkassen von dem Bedarf an Terminen zu überzeugen. Wie immer sind nur gesetzlich Versicherte von der Reglementierung betroffen.

Wir hatten Frau Dr. Bleuel wegen der großen Nachfrage nach Terminen in unserer Praxis eingestellt, um die langen Wartezeiten für Patienten zu reduzieren.

Wir haben nach einem Jahr Probelauf, der sehr erfolgreich war, einen Antrag gestellt für eine Zulassung für Frau Dr. Bleuel. Dieser wurde mehrheitlich von den Vertretern der gesetzlichen Krankenkassen abgelehnt, weil “kein Bedarf bestehe”.

Es entsteht für uns der Eindruck, dass die Krankenkassen kein Interesse an einer bedarfsgerechten Versorgung ihrer Versicherten haben. Daher können wir leider weiterhin nur die Termine anbieten, die Dr. Reichel und Dr. Martens bewerkstelligen können. Sie müssen daher unter Umständen mit längeren Wartezeiten auf einen Termin rechnen.

Bekanntmachung

In der letzten Zeit ist unsere offene Sprechstunde häufig so überfüllt gewesen, dass Sie, unsere Patienten sehr lange anstanden und dennoch Ihre Behandlung am gleichen Tag nicht mehr gewährleistet werden konnte.

Das hat mit der Zeit zu einer sowohl für Sie als auch für uns unzumutbaren Belastung gesorgt.

Wir haben deshalb beschlossen, ab dem 01.07.2011 auf eine Terminsprechstunde umzustellen.

Die Terminsprechstunde soll Ihre Belastung durch morgendliche Warteschlangen vor der geschlossenen Praxistür auf ein erträgliches Maß verringern und Ihnen die Sicherheit geben, dass wir Sie auch am vereinbarten Tag behandeln können.

Dadurch sind wir in der Lage, mehr Behandlungstermine für Sie anzubieten.

Außerdem bieten wir jetzt zusätzliche Sprechzeiten für Privatbehandlungen an.

Aktionstage der orthopädischen Praxen in der Nordheide vom 16. bis 18. März 2011

Liebe Patientinnen und Patienten,

die Orthopäden in Niedersachsen mussten durch eine Umstellung der Geldverteilung für gesetzlich Krankenversicherte von 2009 auf 2010 Umsatzverluste von fast 20% hinnehmen.

In Euro und Cent bedeutet das für uns Orthopäden, dass wir für die Basisversorgung eines “Krankenversicherten” aktuell nur noch rund 19 Euro pro Quartal (3 Monate) erhalten.

Von Seiten unserer Interessenvertreter auf Bundesebene und der Politik wurde bereits in der Mitte 2010 eine Nachbesserung unserer Gebührenordnung empfohlen um diesen Missstand auszugleichen.

Von Seiten der gesetzlichen Krankenkassen wird diese Nachbesserung seither radikal boykottiert. Deren Haltung ist umso unverständlicher, da sie in zahlreichen Medienberichten immer wieder verlautbaren lassen, dass ja nur eine gerechtere Verteilung unter den Ärzten beabsichtigt war. In Wahrheit geht es aber darum die aufwändige Diagnostik und Therapie der Patienten beim Orthopäden zu rationieren.

Wenn wir entsprechend des Umsatzverlustes auch weniger Leistungen an ihnen als Ptienten erbringen, so wie die Kassen sich das vorstellen, wären wir nicht mehr in der Lage, sie ausreichend zu behandeln.

Schon seit geraumer Zeit leisten ihre behandelnden Orthopäden im Durchschnitt etwa ein Drittel ihrer Tätigkeit ohne dafür bezahlt zu werden und dieser Gratisanteil nimmt nun unaufhaltsam zu. Das gefährdet unsere Existenz sowie auch die unserer Angestellten.

Unser Verhalten bezeichnet man psychologisch als “Helfersyndrom”: Wir tun Dinge, um anderen zu helfen, ohne das dies in irgendeiner Weise finanziell tragbar ist. Aber ihre Krankenkassen haben die Pflicht für die normale Versorgung von Patienten entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, die unsere Existenz auch weiterhin möglich macht.

Diese Situation können wir nicht länger akzeptieren. Um dieses zu demonstrieren bleiben die meisten orthopädischen Praxen in Niedersachsen an diesen drei Tagen für kassenärztliche Leistungen geschlossen. Wir demonstrieren somit nicht nur für eine ausreichende finanzielle Vergütung unserer Arbeit, sondern auch dafür, das Sie als Patienten auch weiterhin alle Untersuchungen und Behandlungen erhalten, die Sie benötigen um wieder gesund zu werden.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Osteoporose Behandlung für BEK-GEK Versicherte optimiert

Die BEK-GEK hat in Niedersachsen die Behandlung für ihre Versicherten mit Osteoporose optimiert.  Mit dem Dachverband der Osteologen ist ein Vertrag geschlossen worden mit dem die BEK-GEK für ihre Mitglieder sicherstellt, dass sie zu einem Spezialisten für Osteporose, einem vom Dachverband Osteologie (DVO) zertifizierten Osteologen, überwiesen werden können. Hier wird in Spezialsprechstunden eine entsprechende Kapazität vorgehalten.

In Buchholz sind Dr. Reichel und Dr. Martens die zertifizierten DVO Osteologen.

Sie können sich vom Hausarzt oder auch jedem anderen Facharzt, der nicht Osteologe ist, zu uns überweisen lassen und werden dann von uns in die Spezialbehandlung für BEK-GEK Mitglieder übernommen.

minimalinvasive Nervenchirurgie

Nach eingehenden Erfahrungen mit der minimalinvasiven Karpaltunnelchirurgie wird seit 2009 von Dr. Martens auch die Nerveneinklemmung des Ellennerven am EBG (Ulnarisrinnensyndrom oder Kubitaltunnelsyndrom) mit nur einem 3cm kurzen Schnitt operiert. Anschließend wird eine frühfunktionelle Behandlung begonnen. Dadurch besteht nach 10 Tagen beim Fäden ziehen bereits meistens eine freie Funktion.

Osteoporose

Ein neues Medikament zur Behandlung der Osteporose ist zugelassen worden. Dieses muss 2 mal im Jahr mittels einer Injektion unter die Haut angewendet werden. Ob das Medikament angebracht ist, muss anhand eine DXA Knochendichtemessung und einer genauen Analyse der Erkrankungssituation festgestellt werden.

Hierzu vereinbaren Sie bei uns einen Termin zur Knochendichtemessung und danach zur Besprechung und Planung der Therapie.